Katharina und Lars

Strategische Ziele greifbar machen mit OKR

Organisation
Polizei Niedersachsen
Format
OKR-Training (2 Tage) + begleitende Austauschformate
Teilnehmende
25 OKR-Multiplikator:innen aus verschiedenen Dienststellen in Niedersachsen

Strategische Ziele operationalisieren – mit OKR als Führungsinstrument

Herausforderung: Die Polizei Niedersachsen hatte sich im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses drei neue strategische Ziele gegeben. Doch die entscheidende Frage lautete: Wie gelingt es, diese Strategie wirksam in den Alltag zu überführen – über Hierarchieebenen, Dienststellen und Strukturen hinweg?

OKR (Objectives & Key Results) wurde als geeignetes Zielsystem identifiziert. Doch für viele war die Methode neu. Gerade in einer Behörde, die auf klare Abläufe, Sicherheit und Hierarchie setzt, traf das Konzept zunächst auf Skepsis: Bedeutet OKR nur mehr Arbeit? Ist das überhaupt praktikabel?

Ziel: Anspruch des Projekts war es, eine erste Gruppe von OKR-Champions zu befähigen, die Methode nicht nur zu verstehen, sondern in ihren eigenen Organisationseinheiten anzuwenden, weiterzugeben und zu verankern. Sie sollten Multiplikator:innen für eine neue, verbindende Zielarbeit werden – getragen von Verständnis, Überzeugung und Umsetzungsfreude.

Grafik zeigt einen vierstufigen Trichter zur Umsetzung strategischer Ziele mit OKR: von der Identifikation von Herausforderungen bis zur Einführung durch Multiplikator:innen.

Strategische Ziele wirksam machen: Die Polizei Niedersachsen setzt auf OKR – mit geschulten Multiplikator:innen, die das Zielsystem in den Organisationseinheiten verankern.

Unser Ansatz: OKR-Training für Multiplikator:innen

Unser Ansatz: OKR-Training für Multiplikator:innen

In einem zweitägigen OKR-Workshop haben wir gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen 25 Vertreter:innen aus verschiedenen Dienststellen zu OKR-Champions ausgebildet. Unser Ziel: praxisnahe Befähigung, methodische Sicherheit und Motivation, das neue Zielsystem in die Organisation zu tragen.

Tag 1 vermittelte ein fundiertes Verständnis von OKR:

  • Was unterscheidet OKR von klassischen Zielvereinbarungen?
  • Wie werden gute Objectives formuliert?
  • Welche Fallstricke sind typisch – gerade in komplexen Organisationen?

Tag 2 widmete sich der internen Umsetzung:

  • Wie gewinne ich Kolleg:innen vor Ort für OKR?
  • Wie moderiere ich erfolgreiche OKR-Workshops in meiner Einheit?
  • Welche Argumente helfen gegen Skepsis?

Dabei kombinierten wir Impulse, Übungsphasen und offene Reflexionsräume. Denn: Nur wer die Methode versteht und selbst erlebt hat, kann andere dafür begeistern.

Dynamik im Workshop: Von Skepsis zu Überzeugung

Gerade im öffentlichen Sektor und besonders in Behörden begegnen neue Methoden wie OKR oft Zurückhaltung oder Ablehnung. Auch hier war zu Beginn eine gewisse Skepsis spürbar: Bedeutet OKR mehr Aufwand? Funktioniert das wirklich bei uns?

Doch über die zwei Tage hinweg zeigte sich eine klare Veränderung: Aus Zurückhaltung wurde Neugier, aus Fragen wurde Begeisterung. Der Aha-Moment: OKR ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um strategische Ziele konkret und machbar zu machen.

„Ich hab richtig Zuversicht gewonnen, dass wir unsere Strategie erfolgreich implementieren können“, fasste eine Teilnehmerin das Training zusammen.

Zweigeteilter Pfeil zeigt den OKR-Implementierungsprozess: Beginn mit methodischem Fundament, gefolgt von praktischer Anwendung und Einbindung der Organisation.

OKR wirksam einführen heißt: nicht nur die Methode erklären, sondern Beteiligung ermöglichen und Praxisbezug herstellen – genau das leistet der Trainingsprozess.

Wirkung: OKR verankert – durch Menschen, nicht durch PowerPoint

Am Ende stand nicht nur methodisches Know-how, sondern vor allem Energie, Überzeugung und Klarheit. Die OKR-Champions sind heute interne Ansprechpartner:innen für OKR und bringen den strategischen Kompass in ihre jeweiligen Einheiten.

Wir bleiben mit dem Projektteam in engem Austausch, beraten bei der weiteren Umsetzung und begleiten auf Wunsch weitere OKR-Workshops, Sparrings und Follow-up-Formate.

Foto von Daniel Dahlke, Referent Strategie und Führung, Polizei Niedersachsen

Das sagt unser Kunde

Daniel Dahlke, Referent Strategie und Führung, Polizei Niedersachsen

"Der zweitägige OKR-Workshop war für uns ein echter Meilenstein: Wir haben nicht nur die Methode verstanden, sondern gemeinsam mit tdlc eine Idee entwickelt, wie wir mit leichterem Gepäck unsere Strategie umsetzen können. Besonders stark war die Mischung aus Klarheit, Energie und echtem Verständnis für die Herausforderungen unserer Organisation. Nicht nur ich habe Zuversicht gewonnen, dass wir unsere Ziele wirklich greifbar machen und mit OKR spürbar vorankommen."